Rezension - Friedhof der Kuscheltiere - Stephen King

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Stephen King
Titel: Friedhof der Kuscheltiere
Autor: Stephen King
Übersetzt von: Christel Wiemken
Band: Einzelband
Verlag: Heyne
Seiten: 608
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,99
ISBN: 978-3-453-43579-7
Ersterscheinung: 08.02.2011
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Friedhof der Kuscheltiere – Stephen King:

Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.


Von diesem Buch habe ich nur positive Stimmungen gelesen und gehört. Vor allen soll es schlaflose Nächte bescheren. Dadurch hatte ich natürlich einige Erwartungen an das Buch aber alles wurde für mich nicht erfüllt.

In dem Buch geht es um die vierköpfige Familie Creed und dem Kater Church. Sie ziehen von einer Großstadt in einen kleinen Ort namens Ludlow. Dort angekommen, lernen sie gleich die Nachbarn kennen und Louis Creed ist ganz angetan von dem älteren Herrn. Eines Tages machen alle einen Ausflug über dem Pfad von Louis Haus. Der Pfad führt zu einem Tierfriedhof. Dort sind so einige Tiere begraben und sie erfahren einige Geschichten. Eines Tages wird Louis vor die Wahl gestellt, ob der Tod manchmal wirklich besser ist als eine Möglichkeit zu finden, jemanden zurückzuholen?

Louis war mir von Anfang an sympathisch. Er ist absoluter Familienmensch, er liebt seine Frau und seine beiden Kinder abgöttisch und würde für diese alles tun. Sogar dem Kater kann er einiges abgewinnen. Er ist fürsorglich, liebevoll aber er möchte auch über Themen diskutieren, die vielleicht etwas unangenehm sind, wie beispielsweise das Thema Tod und Verlust. Dabei kommt er mit seiner Frau immer wieder aneinander, weil sie verschiedene Ansichten haben. Außerdem ist er Arzt und geht seinem Beruf sehr gerne nach. Er möchte anderen gerne helfen und tut dafür sein Möglichstes. Eines Tages passiert etwas sehr tragisches und Louis muss einige wichtige Entscheidungen treffen.

Ende Juli hatte ich gut 200 Seiten in dem Buch gelesen aber irgendwie konnte es mich nicht so mitreißen und begeistern. Deshalb habe ich mich dann Anfang August entschieden, die komplette Geschichte zu hören. David Nathan vertont es einfach großartig. Durch das Hören der Geschichte konnte ich auf jeden Fall besseren Bezug zum Buch finden allerdings konnte mich auch dort an vielen Stellen nicht so richtig mitreißen. Für mich war das Buch an vielen Stellen langatmig und so gar nicht aufregend. Das letzte Drittel hatte es aber dann in sich und dort habe ich dann mitgetrauert und war voller Erwartung, was noch passieren wird. Ich finde die Thematik in dem Buch und zwar Tod, Trauer, Verlust und was kommt den nach dem Tod, wirklich gut aufgegriffen und thematisiert. Natürlich stellt man sich oft die Frage, was nach dem Tod eigentlich passiert oder wie es für die Hinterbliebenen ist. Dies hat mich auch berührt und zum Nachdenken angeregt aber dennoch hatte ich ein wenig mehr von der Geschichte einfach erwartet.



Eine sehr interessante Thematik, die an vielen Stellen wirklich gut umgesetzt waren. Dennoch gab es für mich einige Längen in dem Buch und fand das Buch jetzt auch gar nicht so gruselig, wie angenommen.




Cover: 5/5
Klappentext: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 4/5

4 von 5 Engeln 


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