Blogtour: 18, planlos und pleite von Bettina Brömme

Huhu,

heute ist schon der letzte Tag unserer Blogtour zu dem Buch >18, pleite und planlos aber immerhin sehen wir gut dabei aus<. Mir hat es so viel Spaß gemacht, dieses Buch (Rezension) zu lesen und ich stelle euch heute Tipps für 18 Jährige vor, die in dem Buch vorkommen und wenn ich dazu selber Erfahrungen gemacht habe, stelle ich diese auch vor. Außerdem geht es heute auch um das Thema Berufswahl, welche die Mädels in dem Buch gerne erlernen möchten und welche Tipps es hierfür gibt :)!

Blogtour


Zum Inhalt und den Charakteren wurden auf den vorherigen Blogs schon einiges erzählt. Deshalb werde ich dazu nicht mehr viel sagen.

In dem Buch geht es um die vier Freundinnen Franzi ,Alwa, Jella und Mai. Sie haben alle so ihre Problem, seit sie 18 sind und wollen andere gerne davor warnen. Außerdem müssen sie ja auch eine Entscheidung treffen bezüglich ihres Berufes und dazu werde ich euch jetzt einiges erzählen.

Wie Eltern einen mit 18 immer noch sehen und wie man gesehen werden will:

In dem Buch kommt dies grandios zum Ausdruck.

Beispiele:

Mutter von Franzi kommt eines abends in ihr Zimmer und meint, du kannst doch jetzt schlafen gehen (es war vielleicht so 21:00 Uhr), da morgen ja Schule ist.

Franzi ist nachts unterwegs beziehungsweise am Feiern und meldet sich nicht bei ihren Eltern. Ihre Eltern rufen sie alle 5 Minuten an, wo sie ist und sie soll sich endlich melden ansonsten müssen sie die Polizei rufen, da ihr Mädchen weg ist.

Frazi reagiert auf diese Dinge natürlich genau so, wie alle reagieren würden. Sie ist wütend und sagt immer wieder sie ist jetzt 18, sie kann machen was sie will und braucht keine Rechenschaft mehr über ihr Handeln abgeben. Sie wird immer noch als kleines Kind gesehen und nicht als 18-jährige.

Man möchte mit 18 natürlich von den Erwachsenen gesehen werden, dass man jetzt genauso ist. Dass man seine eigenen Erfahrungen machen will und eben nicht mehr über alles Rechenschaft schuldig ist. Bei mir war das damals aber recht ähnlich :D. Ich bin eines nachts auch mit einer Freundin unterwegs gewesen und meine Mutter hat auch ständig angerufen und hat total gemeckert. Damals habe ich meine Freundin gebeten, ihr zu sagen uns geht es gut und wir sind eben jetzt mal feiern.

Es ist jetzt kein ultimativer Tipp aber man kann einfach, wenn man mal weggeht nur sagen, ich bin jetzt weg und komme vielleicht erst morgen früh wieder. Bitte keine Anrufe, wenn was ist meldet man sich und geht dann. Dann sind die Eltern anfangs einfach ein wenig beruhigt und man selber hat seine Ruhe! In dem Buch sagt Franzi am besten wird man nicht 18, sondern gleich 80 :D und daran ist irgendwie was dran.

Geld:

Was in diesem Buch auch sehr wichtig ist, ist einfach das Thema Geld. Wir alle brauchen Geld um sein Leben zu finanzieren und es ist nicht immer einfach. Vor allem hat eines der Mädels ein kleines Problem damit. Sie lebt über ihren Möglichkeiten und macht dabei natürlich Schulden. Was natürlich in jungen Jahren nicht gut ist und man dadurch dann einfach pleITe ist. 

Was hier einfach schön wäre, wenn zum einen die Eltern aber auch die Schule bei sowas ein Vorbild wären. Dass man einen Schuldenberater einlädt und über das Thema Geld einfach spricht. Das einem gezeigt wird, wie man am besten wirtschaftet und ich finde dies ist gerade in jungen Jahren sehr wichtig.

Führerschein:

Franzis Eltern wollen unbedingt, dass sie den Führerschein macht. Dafür hat sie auch Ersparnisse und soll diese dafür hernehmen. Sie meinen, damit ist Freiheit und Unabhängigkeit verbunden. Darüber drehen die Mädels auch ein Video, dass die dreistesten Fake-Aussagen von Eltern heißt. Franzi wird dazu regelrecht gezwungen diesen zu machen, nur sie hat eben derzeit einfach andere Pläne.

Hier sieht man in dem Buch auch gut, dass Franzi sich unter Druck gesetzt fühlt und dabei dann das Lügen anfängt. Was natürlich nicht so toll ist und auch eine Entscheidung trifft, die für sie auch einige Konsequenzen haben kann.

Meine Erfahrung war, dass ich mich mit Ende 16 schon angemeldet habe und ich einfach sofort den Schein haben wollte. Das lag natürlich auch daran, dass wir einfach so außerhalb wohnen und der Bus alle 2 Stunden mal gefahren ist und man immer auf ein Auto angewiesen ist auf dem Dorf. Die Eltern haben auf jeden Fall Recht, dass man unabhängiger ist aber dennoch sollte das jeder für sich selbst entscheiden.

Mein Tipp wäre einfach den Eltern klipp und klar zu sagen, ich möchte den Führerschein noch machen aber nicht jetzt. Ich habe derzeit mein Abi, die Berufswahl und vieles mehr im Kopf. Ich kann mich derzeit nicht noch auf den Führerschein konzentrieren.

Berufswahl:

Jetzt kommen wir zu dem wichtigsten Thema und zwar die Berufswahl. Es gibt viele, die wissen schon, was sie später gerne mal machen würden und manche die wissen es leider noch nicht. In dem Buch macht Jella eine Ausbildung beim Bäcker. Sie kann richtig gut Torten backen und verzieren aber leider traut dies ihr Arbeitgeber so gar nicht zu. Sie hat es in der Ausbildung auch nicht einfach und muss immer wieder Hürden nehmen aber sie weiß, was sie will und in was sie gut ist. Dann haben wir noch ihre Schwester, die gerne ein Auslandsjahr machen würde. Davon sind natürlich manche nicht so begeistern und manche total beeindruckt.

Natürlich haben wir dann auch noch Franzi. Sie weiß, dass ihr das Filmen und die ganze Arbeit daran unglaublich Spaß macht und sie dies alles auf der Youtube-Academy lernen kann. Allerdings sind hiermit einige Kosten verbunden und ihre Eltern sind darüber nicht begeistern. Das dreisteste ist, dass ihr Mutter eine Bewerbung für sie abschickt und sie zu einem Vorstellungsgespräch soll, welche sie aber überhaupt nicht machen will.

In dem Buch hat man gesehen, dass manche schon den total Plan haben und manche entwickeln sich dahin und finden heraus, was sie gerne machen und in was sie auch gut sind. Dabei finden sie heraus, welcher Beruf am besten für sie passt und wollen dies natürlich dann auch erlernen. Ich fand es echt heftig, dass die Eltern das gemacht haben und einfach über den Willen von Franzi hinwegsetzen.

Meine Erfahrungen sind einfach, dass ich auf einer Schule war, in dem die Berufswahl extrem gefördert wurde. Wir mussten Praktika wahrnehmen, mussten ins Berufsinformationscenter, hatten einen Betreuer bei der Agentur für Arbeit und mussten uns mit unseren Stärken/Schwächen auseinandersetzen. Wir hatten auch einiges an Bewerbungstrainer und die Schule wollte uns eben Startklar für das Abi oder eben eine Ausbildung machen. Es wäre natürlich toll, wenn dies an allen Schulen so wäre. Wenn dies nicht der Fall ist, sollen die Eltern vielleicht einfach mal sagen, was willst du den mal werden und einfach Unterstützung geben. Genauso, wie die Freunde für einen da sind und einem vielleicht bei der Findungsphase unterstützen können. Man sollte sich einfach früh genug damit auseinandersetzen.

Ich hoffe ihr hattet Spaß bei der Blogtour und konntet euch ein Überblick über die Geschichte machen. Natürlich gibt es jetzt auch noch eine Verlosung!


Verlosung:

Wenn ihr den Text aufmerksam gelesen habt, dann findet ihr ein Buchstabenpaar, dass etwas anders geschrieben ist. Dieses braucht ihr für die Verlosung!

Der Arena Verlag verlost nach der Blogtour 3 x „18, pleite und planlos, aber immerhin sehen wir gut dabei aus“. Wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmen möchtet, sammelt an jedem Tag der Blogtour ein Buchstabenpaar auf dem jeweiligen Blog und setzt es zu einem Lösungswort zusammen. Um im Lostopf zu landen, schickt das Lösungswort bitte an leonie.dittmann@arena-verlag.de Die Gewinner werden automatisch benachrichtigt. Viel Glück!

Viele Grüße

Mella 


Tourplan 
 08.05.  Manjas Buchregal    
09.05.  Listen to Lenny   
 10.05.   Nessis Bücherregal    
 12.05. Lovin Books
13.05. Büchersalat   
 14.05.  Book-Angel   

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