Rezension - Das Gesicht meines Mörders - Sophie Kenrick

© Cover: Rohwolt-Verlag

Titel: Das Gesicht meines Mörders
Autorin: Sophie Kenrick
Band: Einzelband
Verlag: Rowohlt
Seiten: 320
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,99
ISBN: 978-3-499-27273-8
Ersterscheinung: 16.12.2016
Kaufen: Verlag Thalia


Klappentext/Inhalt:

Sie muss sich erinnern, um zu überleben.
Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist.

Meine Meinung:

Die Geschichte hört sich unglaublich spannend an. Ich hatte so meine Erwartungen und einiges wurde auch erfüllt.

Clara liegt im Koma. Als sie erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Sie hat keinerlei Erinnerung an ihren Mann, an Freunde, Familie sowie an den Einbrecher. Ihr Mann Roland erzählt ihr nach und nach Dinge aus ihrer Vergangenheit. Dennoch merkt Clara, dass gewisse Dinge vorgehen und er nicht die ganze Wahrheit erzählt. Außerdem gibt es ja noch immer den Täter, der freiherumläuft und es immer noch auf sie abgesehen hat. Was wird passieren? Wird sie sich wieder erinnern können? Das müsst ihr auf jeden Fall selber lesen.

Clara weiß nichts mehr aus ihrer Vergangenheit. Dies nimmt sie natürlich total mit und lässt sie oftmals verzweifeln. Ihr Mann Roland erzählt zwar immer wieder Dinge aus der Vergangenheit aber manches kann Clara einfach nicht glauben. Als sie sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit begibt, merkt sie schnell, dass Roland aber auch andere Personen Geheimnisse vor ihr haben. Sie muss große Geduld beweisen und einiges verkraften. Daneben muss sie sich immer wieder um ihr Leben fürchten und ihr größter Wunsch ist es, sich endlich wieder an alles zu erinnern.

Der Einstieg ist mir gut gelungen und ich habe mich auf eine spannende Geschichte gefasst gemacht. Diese habe ich auch an vielen Stellen erhalten. Die Geschichte war oftmals nervenaufreibend und ich wollte nur noch wissen, was wirklich passiert ist. Es ist eine interessante und düstere Geschichte. Dennoch gab es auch einige langatmige Stellen in dem Buch und manchmal kam es mir so vor, als würde die Geschichte nicht vorangehen. Außerdem konnte man manche Dinge schon erahnen und das fand ich etwas schade. Was am Ende passiert, habe ich mir nach der Hälfte des Buches schon gedacht und so ist es dann auch gekommen. Dadurch wurde mir die Spannung ein wenig genommen. Dennoch denke ich oft über das Buch nach, da man in dem Buch mal wieder verdeutlicht bekommt, wozu Menschen fähig sind.

Fazit:

Auf der einen Seite konnte mich die Geschichte total mitnehmen und ich habe mit Clara so mitgefiebert. Auf der anderen Seite waren es stellenweise langweilig und die Geschichte ist nicht so richtig vorangekommen. Ich bin immer noch ein wenig Zwiegestalten bei dem Buch, da es eine sehr interessante Thematik hat aber mir die Umsetzung nicht 100 %ig gefallen hat. Es gab leider viele Sachen, die man schon bei der Hälfte des Buches erahnen konnte und dadurch wurde mit die Spannung etwas genommen. Dennoch denke ich oft an das Buch und es wird mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 3,5/5
Gesamtpaket: 3,5/5

3,5 von 5 Engeln 

Vielen Dank an den Rohwolt Verlag für das Rezensionsexemplar!

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