Rezension - Ein Tag, zwei Leben - Jessica Shirvington


© Cover: Cbt-Verlag
Titel: Ein Tag, zwei Leben 
Autorin: Jessica Shirvington
Verlag: cbt
Seiten: 384
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 8,99
ISBN: 978-3-570-38040-6
Altersempfehlung: ab 13 Jahre
Quelle: Hier 






Inhalt:

Zwei Leben, eine schicksalhafte Liebe – dramatisch, intensiv, atemberaubend

Die 18-jährige Sabine lebt in zwei Parallelwelten – 24 Stunden in der einen und 24 Stunden in der anderen. Es sind zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In Roxbury ist sie die Außenseiterin, das Punk-Girl. In Wellesley dagegen die Highschool-Königin mit dem scheinbar perfekten Freund. Ein fataler Irrtum, den Sabine fast mit dem Leben bezahlt. Als sie in Roxbury Ethan kennenlernt und sich in ihn verliebt, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch ein tragisches Ereignis ändert auf einmal alles …

Meine Meinung:

Ich habe von der Autorin die Erwacht-Reihe gelesen und fand diese super. Deshalb war ich total gespannt wie ihr neuer Roman sein wird. Der Schreibstil war mal wieder großartig und die Charaktere hat sie auch wieder gut dargestellt. Ich dachte, dass dieses Buch ein Zeitreise-Roman ist. Dies ist aber nicht der Fall.

Die Protagonistin Sabine lebt 24 Stunden in Roxbury und um Mitternacht vollzieht sie einen Wechsel und lebt 24 Stunden in Wellesley. In Roxbury ist sie das Punk-Girl mit strengen und mittellosen Eltern. Sie hat eine kleine süße Schwester. Das Leben in Wellesley ist das genaue Gegenteil. Dort ist sie das It-Girl der Schule und hat eine reiche Familie. In diesem Leben hat sie zwei ältere Brüder. Des Weiteren hat sie einen Freund namens Dex. In ihrem ärmlichen Leben wird sie nach einen Vorfall in die psychiatrische Anstalt gesteckt. Warum sie dort hin muss – müsst ihr selber herausfinden :).

Sabine ist anfangs ein Mädchen, dass keine Lust mehr hat, zwei verschiedene Leben zu leben. Sie unternimmt einige Dinge über die ich nur den Kopf schütteln konnte. Nach und nach merkt sie aber, dass das Leben doch wertvoll ist. Diese Entwicklung fand ich gut.

In der Anstalt trifft sie auf Ethan. Ethan ist so ein wundervoller Charakter. Er ist total reif und schätzt das Leben. Nach und nach lernen die beiden sich näher kennen und verlieben sich. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich so herzzerreißend. So einen Mann wie Ethan wünscht sich jede Frau :)

Leider muss ich bemängeln, dass einige Dinge in dem Buch vorhersehbar waren. Dies hat an manchen Stellen die Spannung genommen. Außerdem wurde die Fähigkeit von Sabine nicht wirklich erklärt. Ich weiß immer noch nicht warum sie jeden Tag zweimal lebt. Es wäre schöner gewesen, wenn die Autorin dies erläutert hätte.

Fazit:

Die Liebesgeschichte und das Ende des Buches konnten mich total überzeugen. Das Leben von Sabine fand ich sehr interessant. Leider waren einige Dinge vorhersehbar und einige Dinge wurden nicht erklärt. Dies fand ich sehr schade. Trotzdem hatte ich tolle Lesestunde mit diesem Buch. Persönlich finde ich aber die Erwacht-Reihe der Autorin besser.

Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4,5/5
Gesamtpaket: 4/5

4 von 5 Engeln 

Rezension - Zurück nach Hollyhill - Alexandra Pilz

Titel: Zurück nach Hollyhill
Autorin: Alexandra Pilz
Verlag: Heyne
Seiten: 352
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 16,99
ISBN: 978-3-453-53426-1
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Quelle: Hier

Inhalt:

Hollyhill – das Dorf, das durch die Zeit reist

Wie weit würdest du gehen? Um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvoll einsame Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken …

Emily kann es nicht fassen! Am Tag ihres Abiturs erhält sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, in dem diese Emily in geheimnisvollen Worten beschwört, das Dorf aufzusuchen, das einst ihre Heimat war. Kurzerhand steigt Emily in München ins Flugzeug – und landet allein und vom Regen durchnässt mitten im englischen Dartmoor. Hilfe naht in Form eines Geländewagens, darin Matt, der attraktivste Junge, den Emily je gesehen hat. Als sie ihn nach dem Weg nach Hollyhill fragt, verändert Matt sich jedoch schlagartig. War er zuvor offen und hilfsbereit, stimmt er nun nur widerwillig zu, Emily nach Hollyhill zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das einsame Moor landen sie schließlich in dem winzigen Dorf, dessen Bewohner zwar alle ein wenig schrullig, aber freundlich zu Emily sind. Nur Matt, der Junge, in den sie sich Hals über Kopf verlieben könnte, gibt ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl, unerwünscht zu sein. Bis eines Nachts ein Mörder auftaucht und Emily entführt. Und plötzlich findet sie sich im Jahr 1981 wieder – und dort sind die gewöhnungsbedürftige Mode und ein grimmiger Matt ihr geringstes Problem …


Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich für die Regenbogen-Challenge gelesen. Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, ob mir das Buch gefallen wird aber ich wurde positiv überrascht. Alexandra Pilz hat eine wunderbare Geschichte erschaffen und sie hat die Charaktere sehr authentisch dargestellt.

Die Protagonistin Emily ist am Anfang der Geschichte sehr skeptisch, da das Dorf auf keiner Karte verzeichnet ist. Dennoch tritt sie die Reise an. Als sie in England ankommt und durch einen jungen Mann letztendlich das Dorf doch findet, weiß sie gar nicht mehr was sie denken soll. In dem Dorf sind alle sehr verschlossen. Sie ist einfach nur verwirrt. Dies war ich aber an manchen Stellen auch und das ist der Reiz an dem Buch. Nach und nach lüftet sie die Geheimnisse. Sie wird immer mutiger und selbstsicherer.

Matt ist in dieser Geschichte der geheimnisvolle Typ. Er ist zunächst sehr verschlossen, kann seine Gefühle nicht offen zeigen und will das Emily wieder aus dem Dorft verschwindet. Plötzlich geraten die beiden in ein gemeinsames Abenteuer. Durch dieses Abenteuer erfahren wir mehr über Matt. Er ist mutig, legt seine Verschlossenheit ab, beschützt die Leute, die ihm wichtig sind und verliebt sich in Emily.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte fand ich sehr schön. Sie ist nicht zu kitschig aber hat das gewisse Etwas. Die anderen Charaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet und die Beweggründe sind nachvollziehbar. 

Fazit:

Dieses Buch ist ein toller Auftakt der Trilogie und ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Das Buch konnte mir tolle Lesestunden geben und ich freue mich auf den zweiten Band, der im März erscheint. 

Bewertung:

Cover: 4,5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 4/5

4 von 5 Engeln


Arvelle - Unpacking

Ich habe bei Arvelle bestellt :)




Alle Bücher sind Mängelexemplare und in einem super Zustand :)



  • Der Teufel trägt Prad – Lauren Weisberger
  • Haus der Vampire – Verfolgt bis aufs Blut – Rachel Caine
  • Beastly – Alex Flinn
  • Suche – Monica Kristensen




  • Emotion – Ana Alonso & Javier Pelrgrim
  • Die Stadt der verschwundenen Kinder – Caragh O'Brien
  • Memento – Die Überlebenden – Julianna Baggott
  • Percy Jackson – Die letzte Göttin – Rick Riordan
  • Wir beide, irgendwann – Jay Asher & Carolyn Mackler




Rezension - Eve & Adam - Michael Grant und Katherine Applegate

© Cover: Ravensburger
Titel: Eve & Adam
Autoren: Michael Grant & Katherine Applegate
Verlag: Ravensburger
Seiten: 352
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 16,99
ISBN: 978-3-473-40104-8
Altersempfehlung: ab 12 Jahre





Klappentext:

Stell dir vor, du könntest deinen Traummann am Computer entwerfen...

und eines Tages steht er leibhaftig vor dir.

Genau das passiert der siebzehnjährigen Eve. Denn kaum hat sie ihren Adam fertiggestellt, taucht er aus Fleisch und Blut vor ihr auf. Wie kann das sein? Die Begegnung jagt ihr Angst ein. Und doch fühlt sie sich magisch zu ihm hingezogen.

Mehr zu Inhalt:

Als Milliardärstochter genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall genesen kann. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie eines Tages ihren Traummann am Computer entwerfen. Augenfarbe, IQ - Eve darf entscheiden. Sie erschafft ihren virtuellen Adam und hält es für ein lustiges Spiel. Doch kurz darauf steht ihr Adam leibhaftig gegenüber ...


Meine Meinung:

Das Cover ist atemberaubend schön. Der Klappentext machte mich sehr neugierig aber ich war auch skeptisch, ob mir das Buch gefallen wird. Der Schreibstil ist sehr simpel. Kurze Sätze und ebenso kurze Kapitel definieren das Buch, sodass es sich unglaublich schnell lesen lässt.

Die Protagonistin Eve ist ein ganz normaler Teenager. Sie geht zur Schule und hat eine beste Freundin. Die beste Freundin ist genau das Gegenteil von ihr. Ich denke deshalb liebt Eve sie auch so und hilft ihr immer wieder in gefährlichen Situationen. In der Klinik darf sie ihren Traummann am Computer entwerfen. Diese Gedankengänge waren gut beschrieben und an einigen Stellen musste ich schmunzeln. Die Entwicklung der Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Zu Anfang ist sie noch etwas naiv und versucht immer das Gute in einem Menschen zu sehen. Im weiteren Verlauf wird sie mutiger und muss die Wahrheit über einige Dinge herausfinden.

Der Protagonist Solo kam mir anfangs etwas komisch vor. Ich wusste zunächst nicht so genau, welche Rolle er in diesem Buch spielt. Nach und nach wird dies aber aufgeklärt. Er ist ein Typ der viel Hass in sich trägt. Dies ist auf ein tragisches Ereignis zurückzuführen. Den Hass und seine Gedankengänge konnte ich verstehen.

Der erschaffene Adam war mit etwas zu blass beschrieben. Er hat nur ein paar Kapitel und in diesen wirkt er wie ferngesteuert. Er wurde ja mithilfe des Programms erschaffen aber wie die genaue Zusammensetzung erfolgt ist und warum er so abgehackt wird, wird nicht richtig deutlich.

Fazit:

Letztlich konnte mich die Geschichte überzeugen. Es war an keiner Stelle langweilig und es sind immer wieder Ereignisse passiert, die die Spannung aufgebaut haben. Eve und Solo waren für mich sympathische Charaktere und ihre Beweggründe waren verständlich. Kritisieren muss ich leider, dass Adam zu wenig in dem Buch vorkommt und die Wissenschaft nicht ausführlich erklärt wurde.

Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 4/5

4 von 5 Engeln

Neuzugänge Februar #3


Teil 3 :)




  • Mein Sommer nebenan – Huntley Fitzpatrick
  • Von den Sternen geküsst – Amy Plum
  • The Bone Season – Die Träumerin – Samantha Shannon
  • Ein letzter Brief von dir – Juliet Ashton
  • Zeitsplitter – Die Jägerin – Cristin Terrill


Rezension - Mystic City - Das gefangene Herz - Theo Lawrence


Titel: Mystic City - Das gefangene Herz 
Autor: Theo Lawrence 
Verlag: Ravensburger
Seiten: 416
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 16,99
ISBN: 978-3-473-40099-7
Altersempfehlung: ab 12 Jahre
Quelle: Hier


Klappentext:

Stadt der Magie. Stadt der Liebe. Stadt der Gefahr.

Hunter küsst mich leidenschaftlich. Der Lärm von Sirenen und Schüssen hallt an den Hauswänden wider. >Geh Aria<, bittet er mich. >Geh, bevor sie hier sind.< Aber schon höre ich die Schritte hinter mir. Finger krallen sich in meine Arme und zerren mich davon. >Ich liebe dich<, sagt er sanft. Und dann packen sie ihn.

Aria liebt Hunter. Aber das darf nicht sein. Denn Arias Vater herrscht über Mystic City – und Hunter ist ein Rebell...

Meine Meinung:

Titel und Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht. Leider verrät der Klappentext nur recht wenig. Ich dachte dies wird wieder eine typische Dystopie aber ich habe mich getäuscht. Dieses Buch ist so „magisch“. Es ist ein Fantasy-Abenteuer mit politischen Elementen.

Nach dem kurzen Prolog wurde ich sofort mitten in die Verlobungsfeier von Aria Rose und Thomas Foster geworfen. Aria hat eine Droge namens Stic genommen und kann sich an ihren Verlobten Thomas nicht mehr erinnern. Aria kommt das alles komisch und verwirrend vor. Mir ging es genauso.

Die Protagonistin Aria führt ein unbeschwertes Leben. Sie hat ein wohlbehütetes Zuhause, hat Reichtum und außerdem ist ihr Vater auch noch der mächtigste Mann der Stadt. Ein besseres Leben gibt es eigentlich gar nicht. Wie konnte sie dann angeblich Stic nehmen? Wenn ihr Leben doch so perfekt ist. Aria hat von Anfang an Zweifel, ob sie wirklich Drogen genommen hat. In diesem Zeitraum ist sie noch sehr naiv und lässt sich oftmals beeinflussen. Im weiteren Verlauf des Buches entwickelt Aria viel Ausdauer, Stärke und Durchsetzungskraft um die Wahrheit herauszufinden. Außerdem gibt es da ja auch noch Hunter. Warum denkt Aria ständig an ihn und sollte sie nicht eigentlich Thomas lieben?

Thomas Foster der Verlobte von Aria finde ich persönlich ist ein überheblicher und arroganter Mann. Durch die Verlobung hat er nur Vorteile und diese will er auch nutzen. Er würde sogar über Leichen gehen. Ich finde ihn nicht anziehend aber er passt in das Buch und gibt der Geschichte somit einen Einblick auf die Familien mit Reichtum und Macht. 

Hunter ist der Bad-Boy der Geschichte. Er ist ein gutaussehender Rebell bzw. ein Mystiker, der sich gegen die Autorität der Führung auflehnt. Zunächst ist er der geheimnisvolle Typ in dem Buch. Nach und nach erfährt man wer er ist und was seine Kräfte sind. Ich konnte mit ihm gut mitempfinden und ich habe die Kapitel mit ihm sehr genossen. 

Die Liebesgeschichte zwischen Aria und Hunter konnte mich überzeugen. Ich fand es sehr schön, wie sich das Ganze entwickelt und welche Gefahren sie für den jeweils Anderen eingehen. 

Neben dieser „verbotenen Liebe“ spielt die Politik eine große Rolle. Es müssen viele Sachen entschieden werden und eine wichtige Wahl steht auch noch an. Durch diese Wahl und die politischen Entscheidungen gibt es einige Intrigen und die Gier nacht Macht ist sehr groß. Des Weiteren werden immer wieder wichtige Leute ausspioniert und von einigen Charakteren hätte man nicht geracht, dass sie die Seiten wechseln oder schon immer auf dieser Seite standen.

Fazit:

Der Autor hat eine magische Welt mit Mystic City erschaffen. Ich bin positiv überrascht von dem Buch. Es hat mir so unglaublich gut gefallen. Ich kann das Buch nur jedem ans Herz der Dystopien mit Fantasy-Elementen mag und lust hat sich in eine magische Welt entführen zu lassen :). Der erste Band hat am Ende zwar keinen richtigen Cliffhänger aber ich bin trotzdem sehr neugierig wie es mit Aria, Hunter und den restlichen Charakteren weitergeht. 

> Der zweite Band wird voraussichtlich Anfang März veröffentlicht. :)

Bewertung

Cover: 5/5
Klappentext: 4,5/5
Inhalt: 4,5/5
Schreibstil: 4/5 
Gesamtpaket: 4,5/5

4,5 von 5 Engeln

Rezension - Für immer die Seele - Cynthia J. Omololu


Titel: Für immer die Seele
Autorin: Cnythia J. Omololu
Verlag: Dressler
Seiten: 384
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 18,50
ISBN: 978-3-7915-1505-2


Klappentext:

Stell dir vor, es gibt nicht nur ein Leben....

&gt;Da steht er und blickt mich mit den gleichen Augen an, die ich an jenem kalten, grauen Morgen vor so langer Zeit sah. Mein Herz rast wie wild. Ein dicker Kloß sitzt in meiner Kehle. Seine Worte. Seine Berührungen. Seine Fürsorge. Alles Lüge.&lt;

Mehr zum Inhalt:

Als die sechzehnjährige Cole den Tower von London besichtigt, wird sie plötzlich von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht. Doch es sind nicht nur Bilder, die sie plagen, Cole spürt geradezu, was sie sieht: eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Überwältigt fällt sie in Ohnmacht. Und das Erlebnis im Tower ist kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, seit Kurzem fühlt sie sich ständig in andere Zeiten und an anderen Orten versetzt, die sie nie zuvor gesehen hat. Sie versteht die Welt nicht mehr. Wird sie vielleicht verrückt? Als Cole wieder zu sich kommt, liegt sie in den Armen des gutaussehenden Griffon. Er erkennt sofort, dass sie etwas ganz Besonderes ist – genau wie er. Griffon erscheint Cole seltsam vertraut, und sie hat das Gefühl, dass es zwischen ihnen eine tiefe Verbindung gibt, ein gemeinsames Schicksal. Und tatsächlich: Griffon weiß, was es mit den sonderbaren Visionen auf sich hat. Cole ist wie er ein Mensch, der sich an seine früheren Leben erinnern kann. Als Cole die Puzzlestückchen ihrer ehemaligen Existenzen zusammensetzt, entdeckt sie, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kann sie dem Jungen, den sie liebt, wirklich vertrauen?


Meine Meinung:

Die Thematik, dass sich ein Mensch an seine früheren Leben erinnert, hat mich sofort angesprochen und ich hatte natürlich so einige Erwartungen. Der Schreibstil der Autorin ist klar und einfach. Insbesondere die Umgebung und die Rückblenden wurden sehr gut dargestellt. Die ersten Seiten hatten mich schon positiv gestimmt und ich dachte mir, dieses Buch kann nur gut werden. Im weiteren Verlauf des Buches ist aber leider keine richtige Spannung zu vernehmen. Den guten Start den die Autorin gemacht hat, kann sie leider nicht beibehalten und es wurde an vielen Stellen langweilig.

Ich konnte die Gedanken und Gefühle der Protagonistin Cole ganz gut nachvollziehen. Sie ist natürlich total verunsichert, weil sie auf einmal solche bizarren Visionen hat. Ihr Charakter ist anfangs sehr zurückhaltend und schüchtern. Nach dem Griffon auf einmal in ihrer Stadt auftaucht, verändert sich ihr Leben. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen und verliebt sich schlussendlich in ihn. Leider hat mir Cole an manchen Stellen nicht so gut gefallen. Sie versucht in jedem Menschen das Gute zu sehen und lässt sich sehr leicht beeinflussen. Dies wird ihr später auch zum Verhängnis.

Griffon ist ein netter und aufrichtiger Junge. Er hilft Cole mit ihren Visionen klarzukommen und erklärt ihr dabei auch, wer sie ist und was es mit den Visionen auf sich hat. Er hat aber ein dunkles Geheimnis vor Cole. Ich fand die Geschichte zwischen den beiden sehr schön aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt.

Fazit:

Letztlich hat mich das Buch enttäuscht. Die Idee der Autorin ist wirklich klasse aber man hätte mehr aus der Geschichte machen können. Die Liebesgeschichte war nicht authentisch genug und die Spannung lies immer mehr nach. An einigen Stellen wusste man schon was als nächstes passiert, was ich sehr schade fand. 

Bewertung:

Cover: 4/5
Klappentext: 3,5/5
Inhalt: 2,5/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 3/5

3 von 5 Engeln

Neuzugänge Februar #2


  • Der Geschmack von Glück – Jennifer E. Smith
  • Im Herzen die Rache – Elizabeth Miles
  • Schattenschwingen – Zeit der Geheimnisse – Tanja Heitmann
  • Pandemonium – Lauren Oliver
  • Requiem – Lauren Oliver 

Rezension - Delirium - Lauren Oliver

© Cover: Carlsen-Verlag  
Titel: Delirium
Autorin: Lauen Oliver
Verlag: Carlsen
Seiten: 416
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 8,99
ISBN: 978-3-551-31301-0
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Quelle: Verlag




Klappentext:

Sie können Mauern bis zum Himmel bauen, und ich werde doch darüber hinwegfliegen. Sie können mich mit hunderttausend Armen festhalten, und ich werde mich doch wehren. Und es gibt viele von uns da draußen, mehr als ihr denkt. Menschen, die gegen Gleichgültigkeit und Zurückweisung anlieben, aller Vernunft zum Trotz und ohne Angst.

Mehr zum Inhalt:

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist amor deliria nervosa als schlimme Krankheit erkannt worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat schon so viele unterschiedliche Meinungen erhalten, da wollte ich mir auch endlich mal eine eigene Meinung bilden. Außerdem finde ich die Thematik sehr interessant. Das Cover ist gut für das Buch ausgewählt worden. Der Schreibstil der Autorin ist anspruchsvoll.

Zu Beginn hatte ich leider etwas Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Ich konnte mich anfangs überhaupt nicht mit der Protagonistin Lena identifizieren. Dies lag sicherlich daran, dass Lena zu Beginn nur davon schwärmt endlich geheilt zu werden, keinerlei Risiko in ihrem Leben eingeht um der Norm der Gesellschaft zu entsprechen und positive Aspekte sofort in negative Gedanken umwandelt. Ich fand diese Stellen teilweise echt langatmig und langweilig.

Erst nach ca. 190 Seiten konnte mich das Buch mehr und mehr begeistern. Endlich geht Lena ein Risiko ein und die Liebesgeschichte zwischen Alex und ihr entwickelt sich langsam. Lena wird im Laufe des Buches immer selbstbewusster, ist bereit Regeln zu brechen und will für die Liebe zu Alex kämpfen.

Alex ist zunächst ein sehr geheimnisvoller Typ. Erst im Laufe des Buches erfährt man wer er ist und woher er kommt. Er war mir sofort sympathisch und ich konnte seine Beweggründe verstehen. Hana die beste Freundin von Lena ist ein sehr starker Charakter. Sie will nicht mehr der Norm entsprechen und geht auf illegale Veranstaltungen. Mit Hana konnte ich von Anfang an mitempfinden.

Das letzte Kapitel bringt die Geschichte zu einem grandiosen Ende, dass man sich nicht spektakulärer und dramatischer vorstellen könnte. Mit so einem Ende hatte ich nach so vielen langatmigen Phasen nicht mehr gerechnet. Ich hätte mir mehr solche Kapitel gewünscht in denen eine solche Spannung vorhanden gewesen wären. Am Ende ist echt ein fieser Cliffhanger. Die Autorin lässt einen mit einigen offenen Fragen zurück und deshalb werde ich auch dem zweiten Band eine Chance geben. Ich hoffe Pandemonium kann mich mehr begeistern als Delirum.

Fazit:

Fast die Hälfte des Buches fand ich zu langweilig und zu langatmig. Nach der Hälfte konnte mich das Buch langsam mehr begeistern und das Ende war wirklich phantastisch. Leider kann ich aber dem Buch nur 3 Sterne vergeben, da oft keine Spannung vorhanden war und es immer nur um die Gedankengänge von Lena ging. Ich denke, wenn das Buch noch aus Alex Perspektive gewesen wäre, hätte eine bessere Spannung aufgebaut werden können und das Buch wäre interessanter gewesen.

Bewertung:

Cover: 4,5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 2,5/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 3/5

3 von 5 Engeln

Rezension - Für immer Ella & Micha - Jessica Sorensen

© Cover: Heyne-Verlag
Titel: Für immer Ella & Micha 
Originaltitel: The forever of Ella & Micha 
Autorin: Jessica Sorensen 
Verlag: Heyne
Seiten: 352
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 8,99
ISBN: 978-3-453-41773-1
Quelle: Hier




Inhalt:


Während Micha sich einen Traum erfüllt und mit seiner Band auf Tour geht, ist Ella ans College zurückgekehrt. Sie sehnt sich nach Micha, aber in letzter Zeit sind die gemeinsamen Momente selten geworden. Zugleich machen die Abgründe in ihrer Familie es Ella schwer, an ihr Glück zu glauben. Sie will Micha auf jeden Fall davor schützen, und eines Tages trifft sie eine radikale Entscheidung, die sie für immer von ihm entfernen könnte.


Meine Meinung:

Im ersten Teil endet es, dass Ella & Micha endlich glücklich miteinander sind. Am Anfang von Teil zwei lebt Ella am College in Las Vegas und Micha ist mit der Band auf Tour. Die beiden sehen sich nicht sehr oft. Es ist vorprogrammiert, dass es nicht so harmonisch weiter geht, wie zuvor.

Ella kämpft weiterhin mit ihren Dämonen der Vergangenheit und den Änsgten wie ihre Zukunft aussehen soll und Micha hat sich die Tour mit der Band anders vorgestellt. Beide leiden unter dieser Trennung. Dadurch entstehen immer wieder große Selbstzweifel, Eifersuchtsanfälle und Zusammenbrüche. Sobald die beiden sich wieder angenähert haben, hat Ella immer wieder einen Grund gefunden, dass sie sich von Micha entfernt. Micha versucht alles, dass die Beziehung zwischen den beiden wieder funktioniert. 

Ich finde Micha einfach atemberaubend toll :) - so einen Mann – wünscht sich jede Frau. Natürlich ist er nicht perfekt aber was er alles für Ella tut und aushält, würde nicht jeder mitmachen. Micha konnte mich mit seiner süßen, frechen und aufrichtigen Art wieder in einen wundervollen Bann ziehen. Ella konnte ich in einigen Punkten verstehen, dass sie so handelt, weil sie eben nicht wie ihre Mutter werden will aber manchmal hätte ich ihr echt am liebsten einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben. Obwohl Ella an manchen Stellen ein bisschen zu viel Angst vor ihrem Leben hat, mochte ich auch sie. Ihre Kindheit ist eben nicht glücklich verlaufen und dadurch ist ihr Charakter so geprägt.

Ethan ist der beste Freund von Micha. Sobald er sich etwas in den Kopf setzt macht er das auch und er nimmt kein Blatt vor den Mund. Er sagt immer seine ehrliche Meinung. Des Weiteren konnte man in diesem Buch ein bisschen was über seine Vergangenheit herausfinden. Ich fand ihn einfach wieder total authentisch. Lila ist die beste Freundin von Ella. Zu ihr konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen, da man über sie nur wenig weiß, was ich sehr schade fand. Aber wir können uns ja alle freuen :) - im Juli 2014 wird der Band: Verführt Ethan & Lila erscheinen. 

Der Abschluss des Buches hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr passend ausgewählt.  

Fazit:

Letztendlich konnte mich diese Geschichte wieder in einen magischen Bann ziehen, obwohl Ella einen manchmal zur Verzweiflung bringt. Die Geschichte lässt sich super schnell lesen und ich freue mich schon auf die Geschichte von Ethan und Lila.

Bewertung: 

Cover: 5/5
Klappentext: 5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Gesamtpaket: 5/5

5 von 5 Engeln